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Schlossbrauerei Naabeck: Historie

Eine Reise in die Vergangenheit

Erstmals urkundlich erwähnt wurde Naabeck im Jahre 1112. Der Ort ist aber mit Sicherheit wesentlich älter, da bei Bauarbeiten auch römische Goldmünzen gefunden worden sind. Ein wichtiges Jahr war für Naabeck 1620, denn in diesem Jahr wurde die Braugerechtigkeit verliehen und seitdem besteht die Schlossbrauerei Naabeck. Kurz darauf übernahmen die Grafen von Spielberg das Gut Naabeck. Noch heute erinnert der Ortsname Spielberg an das alte Adelsgeschlecht.
1803 kaufte Karl J. Graf von Drechsel die Schlossbrauerei und unter seiner Leitung wurde der Betrieb ausgebaut. Allerdings veräußerte sein letzter Nachkomme den Besitz 1892.

Seit 1919 gehört das Schlossgut mit Brauerei der Familie Rasel, die heute das Unternehmen bereits in dritter Generation erfolgreich fortführt. Der jetzige Besitzer Wolfgang Rasel führt das Brauerei-Erbe im Geiste seines Vaters und Großvaters fort. Die Belieferung einer Vielzahl von Gaststätten in der gesamten Oberpfalz sind ein sicherer Beleg für die Beliebtheit der Naabecker Biere, die unter Bierkennern als Geheimtipp und regionale Spezialität gelten. Nicht zuletzt werden die Naabecker Biere auch bei vielen Oberpfälzer Schützen- und Feuerwehrfesten ausgeschenkt.

Für Naabecker Bier wird nur frisches, natürliches Brauwasser aus eigenen Quellen verwendet. Dies ist ein sehr weiches und salzarmes Wasser und gibt dem Naabecker einen unverkennbaren Geschmack: Würzig mild

Historische Schlossansichten



Historisches Portrait der Familie Rasel

Die Familie Rasel stammt aus Schnaittenbach bei Amberg. Wenzeslaus Rasel (geb. 1825 in Roßhaupt, gest. 1916), verheiratet mit Katharina (geborene Popp), leitete damals die dortige Kick Kaolin Fabrik. Er übernahm den Betrieb von seinem verstorbenen Schwager etwa um 1880. Dieser hatte bereits 1822 mit dem Abbau der weißen Erde im Herzen der Oberpfalz begonnen. Geschickt wusste Wenzeslaus Rasel die neu entwickelten Techniken in jener Zeit für den Abbau des Kaolins zu nutzen. Auch die dazugehörige Amberger Steingutfabrik brachte er zu großer Blüte.

Aus dieser Ehe entsprangen 3 Kinder. Einer seiner Söhne war Eduard Wenzeslaus Rasel (geb. 1859. gest. 1916), der als Stammvater der Naabecker Linie gilt. Sein Sohn Hans Rasel (geb. 1887, gest. 1944) kaufte 1919 das Schloss Naabeck. Durch familiäre Zwistigkeiten wurde er aus der damaligen Kaolinfabrik hinausgedrängt und ausbezahlt. Der größte Teil seines Vermögens ging jedoch in der Inflation der zwanziger Jahre verloren. Sein Geld, dass er aus Schnaittenbach mitbrachte war nicht einmal mehr das Papier wert, auf das es gedruckt wurde.

Es gelang Hans Rasel zusammen mit seiner Frau Irmgard (geborene v. Grafenstein) Naabeck zu erhalten. Beide waren manches mal verzweifelt, weil sie nicht mehr wussten, wie es weitergehen sollte.

Erst im Laufe der dreißiger Jahre erholte man sich langsam wirtschaftlich vom Schlimmsten. Man begann den Südtrakt des Schlosses so gut es ging zu restaurieren. Insbesondere ein neues Dach forderte alle finanziellen Reserven.

Die Söhne Hans-Jörg Rasel (geb. 1920, gest. 1989) und Eberhard Rasel ( geb. 1923, gest. 1985) übernahmen 1952 nach dem Tod der Eltern den Betrieb. Noch im selben Jahr heiratete Hans-Jörg Rasel, Frau Dr. med. Erika Rasel, geborene Fritsch. Aus dieser Ehe entstanden die Kinder Wolfgang und Monika. Wolfgang Rasel, geboren 1953, heiratete 1993 Sybille, geborene Scharf. Die Nesthäkchen der Familie sind Marlene, geboren am 24.01.1995, und Eva, die am 26.08.1997 das Licht der Welt erblickte.


Wenzeslaus Rasel
Katharina Rasel
Eduard Rasel
Auguste Rasel
Irmgard Rasel geb. v. Grafenstein
Hans und Irmgard Rasel
Die Brüder Hans-Jörg und Eberhard Rasel
Hochzeitsfoto von Hans-Jörg und Dr. med. Erika Rasel

Historisches Naabeck



Historische Brauereibilder



Alte Etiketten



Historische Plakate



Historische Kapelle



Historische Texte zum Download

Heimdienst Glückauf an NAAB und VILS